Thomas Schustek
Fritz-Kirsch-Zeile 4
D-12459 Berlin
Tel. +49-178-6806103
thomas@schustek.com
geb. am 10.9.1964
in Obergünzburg
ledig, keine Kinder
Konzeption, Entwurf und Implementierung einer geräte- und betriebssystemunabhängigen, treibergestützten Backend-Software für 3D-Scan-Systeme
Entwicklung einer universellen Benutzerschnittstelle für 3D-Scan-Systeme für die Bedienung sowohl per Touch Screen als auch über das lokale Netz
Konzeption und Einrichtung von server-basierten Systemen für das automatische Update von Scannern sowie deren Fernwartung
Implementierung kryptographischer Verfahren für den sicheren und authentifizierten Zugang zu 3D-Scan-Systemen für Betrieb und Service
Erstellung von Gerätetreibern für die Anbindung von Digitalkameras, Drehtellern, PLCs und anderen Komponenten eines 3D-Scan-Systems
Weiterentwicklung und Optimierung von Verfahren zur Gewinnung von 3D-Modellen mittels Photogrammetrie
Erstellung von Filter-Software für die automatisierte Bildauf- und -nachbearbeitung
Erstellung der Gerätedokumentation und von Schulungsmaterial, Unterstützung des Vertriebs von 3D-Scan-Systemen und Kunden-Support
Entwurf und Realisierung von Analog- und Digitalschaltungen für ein computer-gestütztes Herzkathetermess- und -diagnosesystem für die Intensivmedizin
Weiterentwicklung und Dokumentation des Gesamtgeräts vom Prototypenstatus bis zur Aufnahme einer Kleinserienproduktion
Konzeption und Implementierung eines modularen Messsystem-Kernels zur Erfassung, Filterung, Auswertung und Darstellung diagnostischer Daten in Echtzeit
Langjährige Berufserfahrung in der Konzeption und Produktion interaktiver Medien
Freie Mitarbeit bei verschiedenen Multimedia-Agenturen wie z.B. MediaAktiv in München, Bohm Nonnen Urhahn in Darmstadt und Pixelpark in Berlin
Programmierung von Werkzeugen zur Generierung, Konversion und Integration digitaler Medien unterschiedlicher Formate in multimediale Anwendungen
Erstellung von Entwicklungs- und Assemblationsumgebungen für die verteilte Produktion umfangreicher interaktiver Lern- und Präsentationsprogramme
Konzeption mediengestützter Produkt- und Unternehmenspräsentationen für Messeauftritte und auf CD-ROM
Projektleitung und redaktionelle Bearbeitung bei der Produktion von interaktiven Lernprogrammen (Computer Based Training, CBT)
Software Design und Entwicklung datenbankgestützter Informations- und Transaktionsterminals (Kiosksysteme) mit Integration in ein LAN oder WAN
Gemeinsame Produktion eines CBT-Titels in Kooperation mit MediaAktiv und eines modularen Kiosksystems zusammen mit Bohm Nonnen Urhahn
Entwicklung und Betreuung eines datenbankgestützten Bankinformationssystems unter Berücksichtigung der branchenspezifischen Sicherheitsanforderungen
Systemprogrammierung für die Anbindung peripherer Systeme wie Kartenleser, Drucker oder Verkaufsautomaten sowie zur Absicherung des Systems
Entwicklung von Middleware zur Aufbereitung aktueller Börsendaten für die Präsentation innerhalb einer personalisierbaren internet-basierten Umgebung
Entwurf und prototypische Realisierung einer ergonomischen Benutzerführung mit Standard-Interface-Elementen zur Anpassung von Cochlear-Implantaten
Erstellung von Studien im Rahmen eines Business-Plans für ein persönliches, körpernahes und adaptierendes Interface mit hoher Sicherheit und Interoperabilität
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Pulsion Medizintechnik, München
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Selbständiger Berater für interaktive Medien
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botspot, Berlin
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Technische Universität München
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Grundschule Obergünzburg |
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Allgäu-Gymnasium Kempten |
Englisch fließend in Wort und Schrift
Grundkenntnisse in Französisch
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Fachhochschule Furtwangen |
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Teilnahme am 1. Münchner Businessplanwettbewerbs der Münchner Hochschulen und McKinsey & Company, Inc. |
alle Formen zeitgenössischer Kunst und Kultur
Neurophysiologie und Kognitionsforschung
Schwimmen, Bergwandern
Mit einem ausgeprägten analytischen Verstand und schneller Auffassungsgabe ausgestattet und daher geradezu für eine Karriere als Naturwissenschaftler oder Ingenieur prädestiniert, hat mich Zeit meines Lebens immer auch die andere Seite, die Welt des kreativen Schaffens in Kunst und Literatur, dem Denken und Gestalten in einem umfassenderen, eher sinnlich denn formal abstrakt erfassbaren und vermittelbaren Zusammenhang angezogen.
Diese Ambivalenz zieht sich durch meine gesamte schulische und berufliche Laufbahn und zeigt sich während meiner gymnasialer Ausbildung beispielhaft in der Bevorzugung des Leistungskurses Kunsterziehung als Abiturfach gegenüber der meinen natürlichen Begabungen näherliegenden und lukrativer erscheinenden Wahl des Fachs Mathematik.
Im Zuge meines freien Fachstudiums der Elektrotechnik an der Technischen Universität München legte ich großen Wert auf eine breite und grundlegende Ausbildung, konzentrierte mich dann aber in Vorbereitung und Ausführung meiner Diplomarbeit im Bereich der Bildverarbeitung und Mustererkennung zunehmend auf das Randgebiet der Kognitionsforschung, der Modellierung der Interaktion eines autonomen Systems mit seiner Umwelt und deren innerer Abbildung.
Dieses Forschungsgebiet im Schnittpunkt von Physiologie, Molekularbiologie und -genetik, Linguistik, Logik und Informationstheorie gehört denn auch heute noch zu meinen bevorzugten privaten Interessensgebieten.
Mit der zunehmenden Digitalisierung herkömmlicher Medien und deren Integration in interaktive Software für die damals schon weitverbreiteten Personal Computer Anfang der 1990er Jahre bot sich für mich erstmals die Gelegenheit meine bis dahin mir gegensätzlich erschienenen Interessensphären auch beruflich zu verbinden. Als freiberuflicher Ingenieur mit umfassender Medienkompetenz sowie Erfahrung in Software Engineering nahm ich in den Anfangsjahren der damals eher unstrukturiert verlaufenen Entwicklung der gerade erst neu entstandenen Industrie schnell eine wichtige Position ein.
Grundlage meiner Arbeit und entscheidend für meinen Erfolg war und ist neben meiner problemorientierten Lösungskompetenz beim Aufbau von Architekturen und der Schaffung von Werkzeugen zur Handhabung und Produktion der zwar technisch meist sehr einfachen, jedoch oft sehr umfangreichen Projekte auch mein verantwortungsbewusstes und kostenorientiertes Projektmanagement, der sichere Umgang mit den eingesetzten Medien sowie meine Kommunikationsfähigkeit mit allen an einem solchen Prozess Beteiligten – Kunden, Autoren, Entwickler, Kunst- und Medienschaffenden – auch in räumlich getrennten Arbeitsgruppen.
Wie bei allen Software-Produktionen waren auch hier die möglichst präzise Erfassung und Evaluierung der für ein Gelingen wichtigen Parameter, der Herausarbeitung der Anforderungen an Inhalt, Form und Funktion eines Produkts zu Beginn des Projekts sowie die Überprüfung an allen kritischen Punkten während seiner Realisierung, ob die tatsächlichen Leistungen den geforderten entsprechen, entscheidend. Ein bloßer Funktionstest nach Augenschein kann aufgrund der Komplexität der Aufgabe nie genügen, sondern jede Funktion, jedes Modul und schließlich das fertige Produkt haben sich klar definierten Tests zur Bestimmung und Sicherstellung der vor dem Beginn ihrer Erstellung festzulegenden funktionalen Kriterien zu unterziehen.
Diese Sicht gilt auch und vor allem dem gesamten Entwicklungsprozess beginnend mit der Erarbeitung eines Pflichtenhefts auf Grundlage der meist eher vagen Vorstellungen des Kunden bis hin zur Dokumentation des im Zuge der Entwicklung erarbeiteten Werkzeuge und funktionalen Erweiterungen samt einer detaillierten, projektbegleitenden Kostenrechnung als Grundlagen für eine fundierte Planung zukünftiger Produktionen. Im Wissen um die relevanten Messgrößen und in der Fähigkeit deren möglichst genauer Bestimmung liegt das grundlegende Know-how eines Projektleiters, seines Teams, des ganzen Unternehmens.
Beim Entwurf eines neuen Interface für ein Gerät, eine Software-Applikation oder eine Publikation via Internet zeigt sich dieses Vorgehen des grundlegenden Evaluierens der Vorstellungen des Auftraggebers und der Erwartungen der anvisierten Anwender, der sorgfältigen Prüfung aller Konzepte auf Konsistenz und Realisierbarkeit, ausgiebiger Praxistests sowie der regelmäßigen Abstimmung mit dem Kunden in allen Stadien des Entwicklungsprozesses besonders deutlich.
In Technologie- und Produktstudien im Rahmen der Erarbeitung eines Business-Plans im Bereich sicherer, mobiler und in hohem Maße interoperabler Kommunikationssysteme zeigte sich neben der Notwendigkeit einer technisch fundierten, innovations- und lösungsorientierten Perspektive wieder deutlich die andere, eher sinnliche, problematisierende Herangehens- und Betrachtungsweise potentieller Anwender eines Geräts – und das nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Marktakzeptanz.
Denn ebenso wie die Arbeit eines Designers an einer Software-Oberfläche, einer Navigationsstruktur oder gar neuartiger Interaktionsmittel ein evolutionäres Vorgehen mit verschiedenen Stufen der sukzessiven Annäherung an die endgültige Lösung darstellt, so gilt dies für die Fortentwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstelle als Ganzes sowie den Erwartungen und Erfahrungen der für den Erfolg eines Geräts oder einer Technologie letztlich entscheidenden Teils dieser Beziehung – dem Menschen.
Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife des Allgäu-Gymnasiums Kempten
Zeugnis über die Diplom-Vorprüfung für Studierende der Elektrotechnik der TU München
Zeugnis über die Diplom-Hauptprüfung für Elektroingenieure der TU München
Praktikumszeugnis der Daimler-Benz AG, Forschungsgruppe Berlin